Phishing für Sie erklärt

Als ganz normaler E-Mail-Nutzer haben Sie bestimmt auch schon einmal Nachrichten von Fremden erhalten, die Ihnen im Austausch gegen Ihre persönlichen Daten traumhafte Möglichkeiten anbieten. Solche Nachrichten lassen sich ohne weiteres zurückweisen, da es sich dabei ganz offensichtlich um Spam handelt. Andere E-Mails warten mit einem ausgefeilteren Inhalt auf und sind um einiges überzeugender. Selbst internetversierte Nutzer sind dieser Art Phishing-Betrug schon ins Netz gegangen.

Was ist Phishing?

Phishing ist ein Begriff, der bestimmte Arten gefälschter E-Mails beschreibt. Generell sollen Sie durch diesen Betrug unvorbereitet erwischt werden, um Ihnen persönliche Daten zu entlocken. Kriminelle, die diesen Betrug ersinnen, geben sich alle Mühe, Sie davon zu überzeugen, dass Sie durch die Weitergabe dieser Daten in Ihrem eigenen Interesse handeln.

Beim Phishing-Betrug erhalten Sie häufig eine E-Mail, die aussieht, als käme sie beispielsweise von Ihrem Online-Banking-Anbieter. Nachrichten Ihrer Bank werden imitiert - zum Beispiel durch ein identisches Logo oder Layout. Auch könnten die Angaben des Absenders angezeigt werden, um den Anschein zu erwecken, die Nachricht käme von dieser Institution. Es wird ein dringender Grund für das Anmelden auf Ihrem Konto angeführt und Ihnen in der E-Mail hierfür ein Link präsentiert. Es mag behauptet werden, dass Ihr Konto gesperrt oder gehackt worden ist. Vor lauter Panik könnten Sie auf diesen Link klicken und auf einer Seite landen, die wie die Log-in-Oberfläche Ihrer Bank aussieht. Was Sie jedoch eigentlich tun - Sie geben diesen Kriminellen Ihre Bankdaten weiter.

Typische Arten von Phishing-Attacken

Eine gefälschte, dringende E-Mail von Ihrer Bank ist wohl die üblichste Form der Phishing-Attacken, es gibt jedoch noch weitere:

  • Sie könnten eine E-Mail erhalten, in der Sie dazu gebracht werden, eine Website zu besuchen, von der Sie eine bösartige Software herunterladen sollen.
  • E-Mails, in denen Sie gebeten werden, Ihr Konto für eine Webseite, die Sie besuchen, zu aktivieren.
  • Beim 419er-Betrug werden Ihnen riesige Summen Geld angeboten (möglicherweise Millionen von Euro), doch zuerst müssen Sie Geld überweisen, um an die verlockend große Auszahlung heranzukommen.
  • Eine Variante des 419er-Betrugs ist eine E-Mail, in der Sie angeblich der Begünstigte eines Testaments sind, in dem Ihnen jemand eine beträchtliche Summe vererbt.

Wie man Phishing-Betrug verhindert

Phishing-Betrüger gehen immer ausgeklügelter vor, doch Sie können etwas zu Ihrem Schutz unternehmen:

  • Überprüfen Sie grundsätzlich, ob die Antwortadresse mit der Absenderadresse identisch ist. Eine gefälschte Absenderadresse ist leicht eingefügt, doch Kriminelle benötigen eine echte E-Mail-Adresse, um einen Kontakt zu Ihnen herzustellen.
  • Fahren Sie mit der Maus über alle Links, denn dadurch wird der Link sichtbar, zu dem sie weitergeleitet werden sollen. Auf diese Weise können Sie sich vergewissern, dass der Link auch dorthin führt, wohin er zu führen behauptet.
  • Hören Sie bei seltsamen E-Mails immer auf Ihre Intuition. Wenn etwas verdächtig erscheint, ist es das wahrscheinlich auch.
  • Halten Sie nach Grammatik- und Rechtschreibfehlern in der Nachricht Ausschau. Die meisten dieser Betrugsversuche kommen aus Ländern, in denen Deutsch nicht die erste Landessprache ist.
  • Wenn Sie eine überzeugende E-Mail erhalten, die angeblich von Ihrer Bank stammt, nutzen Sie am besten nicht den Link in der E-Mail - loggen Sie sich wie üblich ein, wenn Sie Bedenken haben.
  • Sie sollten sich mit diesen Kriminellen auf keinerlei Dialog einlassen.
  • Achten Sie darauf, jegliche Phishing-Mail zu löschen, damit Sie nicht später einmal versehentlich auf den Link klicken.

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